Gegen Kaiser und Papst – Magdeburg und die Reformation

September 2017: 

Eine weitere Ausstellung bereichert das Portfolio der Reformationsausstellungen von hgb: Im Kulturhistorischen Museum Magdeburg wird vom 1. September 2017 bis 28. Januar 2018 die Sonderausstellung „Gegen Kaiser und Papst“ gezeigt. Auf 450 Quadratmetern wurden über 250 Ausstellungsstücke (darunter drei Lutherhandschriften) zusammengetragen, die Einblick in das Leben der Magdeburger während der Reformation geben.  Und dies war mehr als aufregend, folgte doch Magdeburg  als erste Großstadt Luthers Lehren und legte sich damit zwangsläufig mit Kaiser und Papst an.


Analoges für digitale Welten

August 2017: 
Es geht voran, die Drucksachen für die Sonderausstellung „Wege zum Smartphone“ im Historischen Museum Hannover sind angekommen!
Ausstellungseröffnung ist 27.9.2017.

„Heillose Möncherey“ in Nienburg

August 2017: 
Im Rahmen des Reformationsjubiläums zeigt das Museum Nienburg vom 17. August 2017 bis 28. Januar 2018  „Heillose Möncherey – Das Schicksal der Klöster während der Reformation“. Die Sonderausstellung widmet sich den regionalen und bundesweiten Auswirkungen der Reformation auf die klösterlichen Gemeinschaften rund um Nienburg. Made by hgb.

Paddeltour 2017

August 2017: 

Ab ins Abenteuer: Bei der diesjährigen Paddeltour auf der Örtze trotzten wir dem Regen, schlugen uns durch Büsche und ließen uns von der Strömung nicht umwerfen – nichts konnte uns aufhalten!


Ein Vierteljahrhundert Weltkulturerbe

Mai 2017: 

Im Museum & Besucherbergwerk Rammelsberg widmet sich ab dem 21. Mai eine Sonderausstellung dem 25jährigen Bestehen des UNESCO-Weltkulturerbes Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft. In den runden Ausstellungsräumen der stillgelegten Industrieanlage geht es um das Wirken der verschiedenen Einrichtungen, die gemeinsam für den Erhalt und die Vermittlung des Erbes des ehemaligen Erzbergbaus im Harz tätig sind (bis November 2017).


Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt

Mai 2017: 

Am 20. Mai wurde in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim die Sonderausstellung zur Geschichte des Papstums eröffnet (bis November 2017). Auf 2500 qm vermitteln hochkarätige Exponate, von den viele erstmals nördlich der Alpen zu sehen sind, sowie zahlreiche analoge und digitale Rekonstruktionen ein vielschichtiges Bild des Papsttums von den Ursprüngen bis in die Zeit der Reformation.


Zeichen setzen – 500 Jahre Reformation in Celle

Mai 2017: 

Zum Reformationsjubiläum berichtet eine gemeinsame Sonderausstellung im Bomann-Museum Celle, im Residenzmuseum im Celler Schloss und in der evangelischen Stadtkirche St. Marien über die Einführung der Reformation in Celle und deren Auswirkungen bis heute (Mai bis November 2017). Vier Ausstellungsmodule bieten vier Perspektiven – museale Sichtweisen ebenso wie den Blickwinkel der Kirche. Entsprechend groß ist die Bandbreite der Angebote: Von der Ablasstruhe bis zur Schultüte, vom Spender für Bibelsprüche bis zum 3D-Kino.


Museum Lüneburg widmet Kriegsgefangenenlager Bandō eine Sonderausstellung

Mai 2017: 

Vom 28. April bis 23. Juli 2017 zeigt das Museum Lüneburg die Sonderausstellung „Begegnungen hinter Stacheldraht – Deutsche Kriegsgefangene im Lager Bandō in Japan 1917–1920“ – und thematisiert damit ein spannendes Stück deutsch-japanischer Geschichte. Die „besondere“ Atmosphäre des Lagers ermöglichte den Gefangenen, kreativ tätig zu werden und z.B. ein Orchester zu gründen. Mittels Großfotos und einer Ausstellungsarchitektur, die in Form und Farbe Elemente des Gefangenenlagers aufnimmt, soll diese Atmosphäre transportiert werden. Die Sonderausstellung mit Begleitmedien wurde von hgb gestaltet und seit 2016 auch kuratiert.

 


„Ene, mene, muh …“ – Kindheitsgeschichten im Freilichtmuseum Detmold

April 2017: 

Vom 1. April bis 31. Oktober 2017 stellt das Freilichtmuseum Detmold die Kinder in den Mittelpunkt des Themenjahres. Geschichten und Erinnerungsstücke aus den vergangenen 100 Jahren dokumentieren eindrucksvoll die Veränderungen von Kindheit heute und früher. Für die Ausstellung wurden als Gestaltungselement bunte übergroße Bauklötze entworfen. Verspielt angeordnet nehmen diese Geschichten auf oder präsentieren – als Vitrine aufbereitet – Exponate. Spielstationen wie das „Bauklötze-Bad“ runden das Konzept auch für die Kleinsten ab.


„Sehen mit geschlossenen Augen“ – Kunstmuseum Moritzburg präsentiert Jawlensky und Rouault

April 2017: 

Das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) präsentiert vom 19. März bis 25. Juni 2017 bedeutende Werke der Künstler Alexej von Jawlensky und Georges Rouault. Weltweit zum ersten Mal werden die beiden Expressionisten gemeinsam in einer Ausstellung gezeigt. Für diesen besonderen Anlass wurden Werke aus 40 öffentlichen und privaten Sammlungen in Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz zusammengetragen.

Die Besonderheit des Ausstellungskonzeptes besteht in der eigenständigen und zugleich parallelen Präsentation der Künstler. Rote und grüne Farbakzente gliedern optisch die Ausstellung und nehmen zugleich Bezug auf die Farbwahl in den Werken. Eine konsequent auf den Boden aufgetragene Bildbeschriftung ermöglicht die ungestörte Bildbetrachtung.

© Foto: Michael Deutsch, www.trendblende.de, 2017