Verbotene Liebe – Residenzmuseum Celle widmet sich Sophie Dorothea

Mai 2016: 

Mit der Sonderpräsentation „Ins Bild gesetzt“ feiert das Residenzmuseum Celle den 350. Geburtstags der Kurprinzessin Sophie Dorothea. Die kleine Ausstellung wird von Mai bis Dezember 2016 in den barocken Paradegemächern gezeigt. Bis heute fasziniert die tragische Liebe zu dem schwedischen Grafen Königsmarck, die ihn das Leben kostete und die Kurprinzessin lebenslang auf Schloß Ahlden verbannte. Die Ausstellung versucht anhand verschiedener Portraits und Zitate das Leben der Sophie Dorothea nachzuzeichnen.


Wanderausstellung „Selbsthilfe zeigt Gesicht“

Mai 2016: 

30 Jahre KIBIS und 30. Selbsthilfetag sind Anlass genug, mit einer Wanderausstellung der Selbsthilfe in und um Hannover ein Gesicht zu geben. KIBIS – Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich – informiert mit dieser Ausstellung über die verschiedenen Aspekte der Selbsthilfe. Die Inhalte werden anschaulich über Statements, Biografien und Erfolgsgeschichten vermittelt; an Hörstationen kann der Besucher in Selbsthilfegruppetreffen reinhören. Ein Medientisch bietet die Abfrage aller Adressen von Selbsthilfegruppen in der Region. Im Rathaus Hannover ist die Ausstellung im Mai 2016 zu sehen, danach tourt sie durch die Region Hannover. Das Ausstellungskonzept entstand in gemeinsamer Arbeit mit Studierenden der Hochschule Hannover, KIBIS und hgb.


Sonderausstellung „Handwerken. Vom Wissen zum Werk“

April 2016: 

Mit einer Ausstellung über das Handwerk startet das Freilichtmuseum Hessenpark in die neue Saison. Vom 10. April bis 27. November 2016 gibt die Sonderausstellung „Handwerken. Vom Wissen zum Werk“ Einblicke in die verschiedenen Bereiche handwerklicher Tätigkeiten, Handwerkerwissen und Werkzeuggebrauch. Das Kooperationsprojekt des Freilichtmuseums Hessenpark mit vier weiteren Freilichtmuseen und ist nach der Saison noch an vier weiteren Standorten in Deutschland zu sehen.

Vitrinen und Stellwandsystem: Peter Kneip


Bach-Museum für inklusives Angebot ausgezeichnet

April 2016: 

Seit der Eröffnung 2010 hat das Bach-Museum Leipzig sein Angebot für Menschen mit Behinderungen ausgebaut. In 2015 erhielt das Museum für sein Engagement zwei Preise: Den Spezialpreis für Inklusion des Sächsischen Museumspreises sowie den Mosaik Inklusionspreis aus Mitteldeutschland. Die Planung und Umsetzung der inklusiven Maßnahmen wurde von hgb koordiniert. Realisert wurden u.a. ein gebärdensprachlicher Multimedia-Guide für Gehörlose, mit Brailleschrift versehene Hör- und Taststationen für Blinde und Sehbehinderte sowie das Audioübertragungssystem für Hörgeräteträger, mit dem sowohl die zentralen Hörstationen als auch die Audioführung für Menschen mit Hörgeräten nutzbar gemacht werden.


„Die Magie des Augenblicks“ im Kunstmuseum Moritzburg eröffnet

März 2016: 

Mit der einzigartigen Sonderausstellung „Die Magie des Augenblicks“ zeigt das Kunstmuseum Moritzburg in Halle Meisterwerke aus der Sammlung des Schweizer Ehepaars Arthur und Hedy Hahnloser-Bühler. 160 Werke der französischen Postimpressionisten wie Félix Vallotton, Pierre Bonnard, Édouard Vuillard, Aristide Maillol und Henri Matisse werden vom 12. März bis zum 11. September 2016 in Halle gezeigt. Spitzenwerke der künstlerischen Moderne: darunter Gemälde von Paul Cézanne und Vincent van Gogh flankieren die Ausstellung. Die von hgb entworfene Ausstellungsarchitektur und Farbkomposition verwandelt die sonst eher funktional anmutenden Räume für die Besucher in ein sinnliches Kunsterlebnis mit Anklängen an die Villa Flora in Winterthur.


Deutsches Bergbau-Museum

Februar 2016: 

Im Zuge der Generalsanierung und Erweiterung des Deutschen Bergbau-Museums Bochum wurde ein Wettbewerb zur Neugestaltung ausgerichtet. Eine zeitgemäße didaktische Neuausrichtung der Ausstellungen soll realisiert werden. Für diesen Wettbewerb hat hgb gemeinsam mit dem Ausstellungsbüro Dr. Ulrich Hermanns einen  Gestaltungsvorschlag erarbeitet, der den Ausstellungsbereich inhaltlich, räumlich und gestalterisch als Gelenkstelle zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Bergbaus inszeniert.


Nationale Sonderausstellung „Luther und die Deutschen“

Februar 2016: 

Mit einem dritten Rang ging hgb aus dem hochrangig besetzten Gestaltungswettbewerb für die Nationale Sonderausstellung „Luther und die Deutschen“ hervor. Das prämierte Angebot zeichnet sich durch eine dynamische Formansprache in der Ausstellungsarchitektur aus, die sich wiedererkennbar durch die gesamte Ausstellung zieht.


Stadtmuseum Borken

Januar 2016: 

Neue und innovative Ideen wurden im Wettbewerb für die Neugestaltung des Stadtmuseums Borken gesucht. hgb entschied sich für eine szenografische Lösung basierend auf drei zentralen Elementen: Ein über drei Stockwerke greifendes Schaudepot, ein ebenfalls stockwerkübergreifendes interaktives Stadtmodell sowie eine von Bürgern bespielte Treppenhausinstallation, die das verbindende Thema aufgreift. Das Prinzip des Buchdrucks wurde als Idee für ein neues Erscheinungsbild aufgegriffen.


Ungewöhnliche Krippen im Bomann Museum Celle

Dezember 2015: 

Vom 28. November 2015 bis 26. Februar 2016 zeigt das Bomann-Museum Celle eine große Ausstellung mit böhmischen Krippenlandschaften aus der einzigartigen Sammlung Klebe. Planung, Präsentation und begleitende Drucksachen stellen die ungewöhnlichen Krippen in den Mittelpunkt.


Dauerausstellung im Mindener Museum eröffnet

November 2015: 

Seit dem 27. November 2015 dürfen sich die Museumsbesucher auf eine Entdeckungsreise durch die Geschichte des 450 Jahre alten Hauses in der Ritterstraße 23 begeben. Verschiedene Aspekte der langen Geschichte des Hauses und der Bewohner werden in den Räumen inszeniert und die Fragen dazu beantwortet. Warum werden die Biedermeiermöbel in Umzugskisten präsentiert? Was hat es mit den Papierstreifen auf sich, die bei Sanierungsarbeiten gefunden wurden? Warum werden verschiedene Arten von Sandstein in der Architektur der Weserrenaissance verwendet? Kann das Rätsel um den Mindener Goldfund von 2008 gelöst werden?