Museum Nienburg widmet „Displaced Persons“ eine Sonderausstellung

Mai 2015: 

Mit dem Titel „In Gefangenschaft … – Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter am Ende des Zweiten Weltkriegs“ erinnert das Museum Nienburg mit einer Sonderausstellung an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren. Die Lebensumstände der „Displaced Persons“ in der Region Nienburg, die hier als Kriegsgefangene das Kriegsende erlebten, stehen dabei im Mittelpunkt. Durch biografische Lebensdaten, deren Textzeilen menschliche Silhouetten bilden, entsteht eine Einheit zwischen Inhalt und Form.

Die Ausstellung ist vom 7. Mai bis zum 4. Oktober 2015 im Museum Nienburg zu sehen.


Ein Leben in Netzen – Warum wir ohne nicht sein können

Mai 2015: 

Spinnennetze, Handelsnetze, Stromnetze oder Verkehrsnetze … In Natur, Gesellschaft, Technik und Kunst lassen sich sichtbare als auch unsichtbare Strukturen, Verbindungen und mehrdimensionale Netze erkennen. Deren wissenschaftliche, historische und zukunftsweisende Aspekte werden hier aufgezeigt. Über 100 Exponate, Medienstationen und Mitmachmodule laden zu einer eindrucksvollen Reise in unsere vernetzte Welt ein.

Vom 9. Mai bis zum 25. Oktober 2015 im Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg zu sehen.


LWL-Freilichtmuseum Detmold thematisiert Zwangsarbeit

April 2015: 

Das Themenjahr 2015 „Geraubte Jahre. Alltag der Zwangsarbeit in Westfalen“ des LWL-Freilichtmuseums beleuchtet Alltag und Lebensumstände der Zwangsarbeiter während der NS-Zeit. Zahlreiche Geländestationen thematisieren das Zusammenleben der Zwangsarbeiter und geben tiefere Einblicke in deren Alltag. Die ausgestellten Fotos und Requisiten dokumentieren den Widerspruch zwischen Schein und Wirklichkeit.


Herzogliches Museum Gotha zeigt Lucas Cranach d.J.

April 2015: 

Anlässlich des 500. Geburtstags von Lucas Cranach dem Jüngeren zeigt das Herzogliche Museum Gotha neue Aspekte der frühen Neuzeit und der Anfangszeit der Reformation. Die Sonderausstellung „Bild und Botschaft – Cranach im Dienst von Hof und Reformation“ hat das Thema der Propaganda in Cranachs Werk in den Fokus gestellt. Die Exponate zeigen eindrucksvoll, wie die politischen Botschaften des ernestinischen Herrscherhauses und die Lehren Luthers verbildlicht wurden. Bis zum 19. Juli werden rund 200 Exponate aus dem eigenen Bestand und viele internationale Leihgaben präsentiert.


Museum Nienburg im neuen Gewand

Februar 2015: 

Nach einem Jahr intensiver Arbeit eröffnet am 27. Februar das Museum Nienburg im neuen Gewand seine Pforten. Den Besuchern fallen sofort die großformatigen Leuchtkästen auf, die in einer Kombination aus unscharfen Bildern mit Illustrationen in die unterschiedlichen Ausstellungsthemen einleiten – und zu einer eigenen Interpretation der Geschichte anregen sollen. In den beiden modernisierten Museumsgebäuden Fresenhof und Quaet-Faslem-Haus werden 80.000 Jahre Menschheitsgeschichte gezeigt. Hauptaugenmerk bei der Ausstellungsgestaltung liegt auf einer dezenten und zugleich modernen Inszenierung der Ausstellungsobjekte.


Von 0 – 99: Playmobil-Ausstellung im Bomann-Museum Celle

Dezember 2014: 

Magische Momente im Zirkus, Abenteuer auf Safari, ein Traum aus rosa im Märchenpark, noch ein Kampf mit Drachen und Rittern und zurück in die Eis- und Weihnachtslandschaft – kleine und große Besucher sind gleichermaßen begeistert. Mit viel Fantasie, Leidenschaft für das kleinste Detail und einer ruhigen Hand wurde die PLAYMOBIL-Sammlung von Oliver Schaffer mit über 5000 Figuren in zwölf Themenwelten aufgebaut. Bis zum 12. April 2015 kann man in die “Playmobil Spielgeschichte(n)” eintauchen. Die Drucksachen sowie die Hintergrundillustrationen wurden von Homann Güner Blum gestaltet.


Herzogliches Museum Gotha mit Sonderpreis geehrt

November 2014: 

Eine besondere Auszeichnung erhielt das Herzogliche Museum Gotha für die gelungene Museumskonzeption im Rahmen des Museumspreises 2014 der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. Der Museumspreis wird alle zwei Jahre gemeinsam mit dem Hessischen Museumsverband (HMV) und dem Museumsverband Thüringen (MVT) ausgelobt. Hervorgehoben wurde das außergewöhnliche Gestaltungskonzept des Museums, das von hgb entwickelt und umgesetzt wurde.


Reprint zum „Bäuerlichen Leben in der Region Celle“

Oktober 2014: 

Das Buch „Wilhelm Bomann – Bäuerliches Hauswesen und Tagewerk im alten Niedersachsen“ liegt nun druckfrisch als Reprint vor. Die Neuauflage wurde textlich und grafisch modernisiert und durch einen umfangreichen fotografischen Abbildungsteil ergänzt. Der Umschlag im Corporate Design des Bomann-Museums präsentiert Details von landwirtschaftlichem Gerät, das auf 360 Seiten das bäuerliche Leben dokumentiert.


Workshop Museum Minden

Oktober 2014: 

Es geht voran: Im Rahmen des Auftrags zur Gestaltung der Stadtgeschichtlichen Dauerausstellung im Mindener Museum wurde von HGB ein Workshop durchgeführt. Gemeinsam mit dem Museumsteam wurden das Ausstellungskonzept und die museumspädagogischen Leitlinien erarbeitet.


Vom Wohnhaus zum Museum

September 2014: 

Das Haus Oldendorf aus dem Jahr 1596 ist am 21. September als Ausstellungsort im Museumsdorf Hösseringen eröffnet worden. Das ländliche Wohnen und Arbeiten im 16. Jahrhundert sowie die Geschichte der Hausbewohner bis in die 1950er Jahre wird hier anschaulich dokumentiert. Die Kombination aus sägerauhem Holz, lackierten Flächen und hinterleuchteten Textfeldern schafft eine Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart.