„Lieber Gott, erbarme es…“ – Der Dreißigjährige Krieg an der Mittelweser

November 2018: 

Vom 27. Oktober 2018 bis 31. März 2019 zeigt das Museum Nienburg eine Sonderausstellung zum Dreißigjährigen Krieg und erinnert damit an den Kriegsbeginn vor 400 Jahren. Auch für Nienburg brach mit Beginn des Krieges eine schreckliche und blutige Zeit an. Was der Krieg und die damit verbundenen Belagerungen, Hungersnöte und Seuchen für die Region bedeutete wird in dieser Ausstellung gezeigt.


St. Nicolai zeigt verborgene Schätze

November 2018: 

Die St. Nicolai Kirche in Lüneburg hat ein neues Highlight: In einer übergroßen Vitrine werden bis zu 500 Jahre alte sogenannte „Paramente“ gezeigt, die ihr Dasein bislang im Verborgenen fristeten. Die Präsentation dieser empfindlichen Textilien stellte eine große Herausforderung dar, dürfen diese doch nur bei konservatorisch exakt definierten Temperatur- und Lichtverhältnissen gezeigt werden. Durch den Entwurf und Bau einer Vitrine, die diesen Anforderungen entspricht, ist es nun möglich, sich diese zu den Kirchenöffnungszeiten anzusehen.


Ahlden erinnert mit Ausstellung an Sophie-Dorothea

September 2018: 

Mit einem Ausstellungsraum erinnert die Gemeinde Ahlden im Gemeindehaus an das Leben der Celler Prinzessin Sophie-Dorothea. Diese hätte eigentlich Gemahlin des zukünftigen Königs von England werden können, jedoch wurde ihr die Affäre mit Kurgraf Philipp Christoph von Königsmarck zum Verhängnis. Die damals 29-jährige wurde wegen Ehebruchs in das Ahldener Schloss verbannt, wo sie 32 Jahre später starb. Die Ausstellung zeigt das Leben der Prinzessin im Ahldener Schloss.


Ostpreußisches Landesmuseum feierlich wiedereröffnet

September 2018: 
Mit einem Festakt wurde am 25. August 2018 das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg wiedereröffnet. Durch den neu entstandenen Erweiterungsbau und die neu eingerichtete deutsch-baltische Abteilung verfügt das Museum nun über eine Ausstellungsfläche von 2.000 qm. Den Besucher erwartet eine von Grund auf modernisierte Dauerausstellung, mit der Neukonzeption ergab sich die Gelegenheit einer thematischen Neugliederung. Der chronologische Ausstellungsrundgang auf drei Etagen thematisiert Frühgeschichte und Naturraum Ostpreußens, die Geschichte des Deutschen Ordens und des Preußischen Königtums bis hin zu Flucht und Vertreibung, Ankunft und Integration in Lüneburg und die Erinnerungskultur in den Bezugsregionen heute. Einen weiteren Teil des Rundgangs bildet die Deutschbaltische Abteilung, ein Grafikkabinett und Themen wie Trakehner-Zucht und Jagdkultur in Ostpreußen. Mehrere Textebenen, separate Kindertexte, Lese­kabinette, Hands-On- und Medienstationen ermöglichen ein vielseitiges Ausstellungs­erlebnis.

Blick hinter die Kulissen

August 2018: 
Auf Hochtouren werden im Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg die letzten Arbeiten erledigt. Ein kurzer Blick in den Bereich Literatur der Ostpreußen und der Deutschbalten verrät, die Eröffnung steht kurz bevor.

Interimsausstellung „Baustelle Geschichte“ des Historischen Museums auf Schloss Friedenstein in Gotha eröffnet

Juli 2018: 

Das Historische Museum in Gotha ist eine Baustelle – und zwar in zweifacher Hinsicht. Im Rahmen einer Sanierung und Neukonzeption darf sich das Museum auf eine neue Dauerausstellung freuen und befindet sich deshalb im Umbau. Damit die Zeit dem Besucher aber nicht zu lang wird, wurde eine weitere „Baustelle“ errichtet. In der Interimsausstellung präsentiert das Museum in 62 Objekten 100.000 Jahre Geschichte des Landes Thüringen und bietet damit fasznierende Einblicke von der prähistorischen Zeit bis hin zur Deutschen Einheit. Ab dem 28. Juli 2018 kann die Ausstellung im Nordflügel, der sogenannten Kirchgalerie des Schlosses besichtigt werden.


Wanderausstellung Bandō macht Station in Wilhelmshaven

Juli 2018: 

Von der Sonder- zur Wanderausstellung: Die Ausstellung „Begegnungen hinter Stacheldraht. Deutsche Kriegsgefangene im Lager Bandō in Japan 1917-1920“ geht von Lüneburg aus auf Deutschland-Tour. Nach Rostock ist nun das Küstenmuseum Wilhelmshaven der neue Standort. Dort wird die Ausstellung vom 22. Juli bis 30. November 2018 zu sehen sein. Wilhelmshaven spielt auch innerhalb der Sonderausstellung eine besondere Rolle: 1920 kamen die ersten Transportdampfer mit den Kriegsgefangenen in Wilhelmshaven und damit in der lang ersehnten Heimat an. Zurückgelassen haben die Marinesoldaten in Japan aber auch ein Stück deutscher Kultur, z. B. die 9. Symphonie von Beethoven, die sich dort bis heute besonderer Beliebtheit erfreut. Die Sonderausstellung gewährt faszinierende Einblicke in das Leben im Gefangenenlager Bandō.


Sommer – Sonne – Paddeltour 2018!


Bomann-Museum Celle zeigt Ausstellung zu Kriegsgefangenenlagern

Juni 2018: 

„Hinter Stacheldraht“ heißt die Sonderausstellung, die vom 26. Mai bis 11. November 2018 im Bomann-Museum Celle zu sehen ist. Anhand von Tagebüchern, Zeichnungen und Grafiken  wird das Schicksal von Kriegsgefangenen während des Ersten Weltkrieges in Celle dokumentiert. Die Besonderheit: Rund 250 „Zivilgefangene höherer Lebensstellung“ waren im Celler Schloss mitten im Zentrum von Celle interniert. Dem gegenüber stand im Dorf Scheuen das Barackenlager für etwa 10.000 Kriegsgefangene.


Jahresausstellung im Herzoglichen Museum Gotha eröffnet

Mai 2018: 

Vom 27. Mai bis 27. Oktober 2018 präsentiert das Herzogliche Museum Gotha die große Jahresausstellung  „Gotha vorbildlich!“. Gezeigt werden historische Modellsammlungen unterschiedlichster Themengebiete aus der Zeit um 1800 – darunter Korkmodelle, Abgusssammlungen, filigrane Glasarbeiten. Was früher handwerklich und ästhetisch höchst anspruchsvoll gefertigt wurde, wird heute in 3D am Computer produziert – eine Gegenüberstellung die unterschiedlicher nicht sein könnte und den Lauf der Zeit eindrucksvoll dokumentiert.