Haus Ovenhausen – LWL Freilichtmuseum Detmold

Das Gebäude wurde 1805 von Nachkommen eines 1783 ermordeten jüdischen Händlers in Ovenhausen errichtet. Bis zur Deportation der Familie Uhlmann im Dezember 1941 wurde es durchgängig von jüdischen Familien bewohnt. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Schicksal von Ilse Uhlmann, der Tochter der Familie, die im Alter von 13 Jahren deportiert und ermordet wurde. Auch der historische Kriminalfall von 1783 findet Erwähnung: Er bildet den historischen Hintergrund der bekannten Novelle »Die Judenbuche« von Annette von Droste-Hülshoff.

Haus der jüdischen Familie Uhlmann aus Ovenhausen
Dauerausstellung im LWL-Freilichtmuseum Detmold
eröffnet im September 2007