Lüneburger St. Johanniskirche präsentiert Kunstschätze

Februar 2014: 

Die Überraschung war groß! Renovierungsarbeiten in der St. Johanniskirche brachten verborgene Kunstschätze zum Vorschein. Ein geheimnisvoller Schädel einer unbekannten Heiligen, die einzige Schädel-Reliquie im Bereich der Landeskirche Hannover, sowie aus dem Mittelalter stammende Textilien wurden entdeckt. Diese und weitere Objekte aus dem Mittelalter und der nachreformatorischen Zeit, die zur Ausstattung einer Gottesdienstfeier gehören, werden nun in der Alten Sakristei in der Ursula-Kapelle präsentiert. Somit ist die St. Johanniskirche die erste innerhalb der Landeskirche, die eine Ausstellung in dieser Form realisiert hat.


Zwei auf einen Streich – Doppelausstellung in Halle eröffnet

November 2013: 

Anlässlich des 350. Geburtstages von August Hermann Francke haben die Franckeschen Stiftungen zu Halle zwei Dauerausstellungen eröffnet. Im Historischen Waisenhauses erhalten Besucher jetzt umfangreiche Informationen zu den Themen »Weltveränderung durch Menschenveränderung: Die Geschichte der Franckeschen Stiftungen« und »Kraft des Wortes. Kulturgeschichtliche Wirkungen des Pietismus«. Beeindruckende Exponate geben einen Einblick in das bedeutungsvolle Wirken des Pietismus und die Arbeit August Hermann Franckes. Hervorzuheben sind die Predigtkanzel als herausragendes Leitexponat (»das gesprochene Wort«) oder ein funktionierender Buchautomat als Symbol für »das Gedruckte Wort«. Zentrale Rauminstallation bilden die aufeinander aufbauenden Tugenden (Foto).


Besucheransturm auf Herzogliches Museum in Gotha

November 2013: 

Nach der feierlichen Eröffnung am 18. Oktober 2013 gab es einen regelrechten Besucheransturm auf das Herzogliche Museum Gotha. Allein am ersten Wochenende strömten 12.000 Besucher in die Ausstellung. Seit 2011 wurde das Herzogliche Museum Gotha unter intensiver Mitwirkung von Homann Güner Blum neu in Szene gesetzt. Dabei spielen sowohl das historische Gebäude als auch die hochrangigen Sammlungsstücke die zentrale Rolle im Gestaltungskonzept. Es beherbergt als größtes Kunstmuseum Thüringens die Schätze der Friedensteinischen Kunstsammlungen und wird auch als »Louvre Thüringens« bezeichnet.

Informationen zum Herzoglichen Museum (externer Link)


neu gemacht

November 2013: 

Seit dem 25. Oktober ist das Bomann-Museum Celle wieder geöffnet. Und was ist »neu«? Auf einer Fläche von über 3.000 Quadratmetern sind nicht nur sieben Rundgänge zur Kulturgeschichte von Stadt und Region entstanden. Einen schlaglichtartigen Überblick erhält man direkt neben dem Foyer: Historische Persönlichkeiten mit regionalem Bezug und ausgewählte Exponate werden durch eine Medienstation begleitet. Die Stadtentwicklung wird hier anhand historischer Karten dokumentiert. Im Kinosaal nebenan präsentiert ein kurzer Film das neue Museumskonzept und seine thematischen Schwerpunkte. Rauminszenierungen, überdimensionale hinterleuchtete Bildmotive, der gezielte Einsatz von intensiven Farben, Film- und Hörstationen mit vertiefenden Inhalten, Interviews und museumspädagogische Angebote ergänzen das Gesamtkonzept.


glanzvoll und meisterhaft

Oktober 2013: 

»Glanzlichter«
Fünf Meisterwerke aus der Silberkammer der Celler Residenz.

Diese kleine Ausstellung und ihre begleitenden Drucksachen verlocken mit Einblicken in die fürstliche Welt Europas. Die präsentierten Silberobjekte der Londoner Schroder Collection, der Königlich Dänischen Sammlungen und des Land Niedersachsen entfalten vor dunklem Grund ihre Pracht.
Noch bis zum 9. März 2014 im Residenzmuseum im Celler Schloss.


Für einen Tag untergetaucht …

Oktober 2013: 

»hgb Paddeln« bezeichnet die Fortbewegung von elf Menschen und einem Hund mittels Kanu auf der Oker. Neben der Beherrschung der einzelnen Paddeltechniken stand die Versorgung aller (!) Beteiligten mit italienischer Feinkost im Fokus. Die zu paddelnde Strecke wurde ebenso berücksichtigt wie das Wetter und ein kulinarischer Abschluss des Tages.


Medici-Ausstellung ein voller Erfolg

August 2013: 

Insgesamt 101.017 Besucher besuchten die Ausstellung „Die Medici – Menschen, Macht und Leidenschaft“. Sie erhielten einen tiefen Einblick in das Leben der Medicis: Brudermord, Schuppenflechte, versteifte Wirbelsäule, Arthritis, Malaria, Alkoholabhängigkeit, krumme Nase – wer denkt da schon an die einst mächtigste Familie der Renaissance? Mit dieser Ausstellung wurde ein neuer Ansatz verfolgt: Nicht der Prunk der Medici wurde präsentiert, sondern erstmals hinter die Fassade der Macht geschaut. Wissenschaftliche Untersuchungsmethoden und Kunstgeschichte im Dialog ergaben erstaunliche Erkenntnisse.
Hochzufrieden mit dem Ausstellungskonzept und der Besucherzahl schlossen die Reiss-Engelhorn-Museen am 28. Juli die Türen zur Ausstellung.


Luftaufnahmen für Bomann-Museum im Kasten

August 2013: 

Neue Perspektiven auf Celle und sein Umland zeigt ein eigens für das Bomann-Museum Celle gedrehter Film. Mit Helikopter und Drohne wurden Sequenzen gefilmt, die ganz neue und ungewöhnliche Eindrücke aus der Vogelperspektive vermitteln. Ab Ende Oktober wird der Film in der neu gestalteten Dauerausstellung des Bomann-Museums Celle als Einführung in den Themenbereich „Stadt und Region Celle“ zu sehen sein.


3. Wettbewerbsplatz beim Deutschen Museum

Juli 2013: 

Im Wettbewerb um die Neugestaltung der Dauerausstellung „Musikinstrumente“ im Deutschen Museum erreichten Homann Güner Blum den dritten Platz.


Erste Ausstellung zum Wittelsbacherjahr 2013 im Erbacher Schloss eröffnet

Juli 2013: 

Die Sonderausstellung «Die kurfürstlichen Schenken von Erbach – Eine Dynastie im Dienste der Wittelsbacher» ist vom 2. Juni 2013 bis zum 2. März 2014 im Schloss Erbach zu sehen. Gezeigt wird, wie die Grafenfamilie in Erbach von den Wittelsbacher Kurfürsten profitierte und wie ihr der politische Aufstieg gelang. Fast 600 Jahre lang haben die Wittelsbacher als bedeutende Herrscherfamilie die Pfalz bestimmt.

Damit wurde die erste von drei Ausstellungen zum Wittelsbacherjahr 2013 eröffnet, die von Homann Güner Blum gestaltet werden. Gerade wird an den beiden Zentralausstellungen „Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa“ gearbeitet, die ab September im Museum Zeughaus der Reiss-Engelhorn-Museen und im Barockschloss Mannheim gezeigt werden.

Zudem ist ab dem 30. August 2013 die Ausstellung „Die Könige zu Besuch – Kunstsinn und Kulturpflege der Wittelsbacher in der Pfalz“ im Schloss „Villa Ludwigshöhe“ zu sehen, für die das Grafik-Design-Konzept entwickelt wurde.