„Trecker nach Hannover – Gorleben und die Bewegung zum Atomausstieg“

Mai 2019: 

Vom 25. bis 31. März 1979 rollte der „Treck“ aus dem Wendland in die Landeshauptstadt Hannover, um gegen eine Wiederaufarbeitungsanlage und ein Atom-Endlager zu protestieren. Die Sonderausstellung „Trecker in Hannover“ ist vom 27. März bis zum 28. Juli im Historischen Museum Hannover zu sehen. Dort berichten Fotos, Dokumente, Zeitzeugenberichte und „Erinnerungsstücke“ über die damaligen Ereignisse und deren Auswirkungen bis in die Gegenwart hinein. Die Ausstellung möchte dem Besucher den Geist der damaligen Zeit erleben lassen: Hierzu wurde eine WG-Küche aus den Siebzigern und die Dorfkneipe im Wendland nachgebaut, Relikte wie „Atomkraft? Nein Danke“-Buttons, Protestplakate, gelbe Fässer mit Atomwarnzeichen und Parolen wie „Gorleben soll leben“ bringen die Kraft dieser Bewegung näher.


Die Herrenhäuser Gärten und Europa

Mai 2019: 

Vom 17. März 2019 bis zum 12. Januar 2020 zeigt das Historische Museum Hannover im Schloss Herrenhausen die Ausstellung „Herrenhausen und Europa – ein Gartennetzwerk“. Anhand hochwertiger Reproduktionen historischer Gartenpläne und Detailansichten sowie Originalpublikationen erhalten die Besucher Einblicke in die Gestaltung herrschaftlicher Gärten des 16. und 17. Jahrhunderts in Europa. Ein Exkurs beleuchtet das Thema der Buchherstellung im 17. Jahrhundert sowie die Restaurierung historischer Grafiken heute.


Vier auf einen Streich: hgb gestaltet Oberharzer Museen

März 2019: 

Homann Güner Blum wird das Ausstellungskonzept der vier Museen des Oberharzer TRAFO-Projektes umsetzen. Das Oberharzer Bergwerksmuseum, die Grube Samson, der 19-Lachter-Stollen und die Schachtanlage Knesebeck erhalten ein einheitliches Erscheinungsbild. Die Neugestaltung erfolgt im Rahmen des Förderprojekts TRAFO, mit dem die „UNESCO-Weltkulturerbestätte Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft“ das Welterbe und die dazugehörigen Museen attraktiver für Besucher zugänglich machen will.


hgb gestaltet das Deutsche Tapetenmuseum

Januar 2019: 

Homann Güner Blum wird die Ausstellungsgestaltung des Deutschen Tapetenmuseums in Kassel realisieren. Das Gestaltungskonzept aus abstrahierten Wanddekorationen und hinterleuchteten Exponatebenen überzeugte die Jury und verhalf zum ersten Platz in dem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb.


LEGO® Welten im Bomann-Museum Celle

Dezember 2018: 

Für alle Lego® Fans ein Highlight: Die neue Sonderausstellung „Raumschiffwelten aus Lego®-Bausteinen – Stein auf Stein aus der Sammlung Lange“ im Bomann-Museum Celle widmet sich fernen Welten und bunten Steinen. Etwa tausend Lego® Modelle sind auf über 500 qm Ausstellungsfläche vom 6. Dezember 2018 bis 11. Juni 2019 zu bestaunen. Die Star Wars™ Welten bilden den diesjährigen Ausstellungsschwerpunkt, für den ein gigantisches Raumschiffuniversum  aufgebaut wurde. An drei Mitmachstationen können sich die Besucher dann auch selbst mit Hilfe einer Green Screen-Installation in fremde Welten beamen – zumindest für ein Foto.


„Lieber Gott, erbarme es…“ – Der Dreißigjährige Krieg an der Mittelweser

November 2018: 

Vom 27. Oktober 2018 bis 31. März 2019 zeigt das Museum Nienburg eine Sonderausstellung zum Dreißigjährigen Krieg und erinnert damit an den Kriegsbeginn vor 400 Jahren. Auch für Nienburg brach mit Beginn des Krieges eine schreckliche und blutige Zeit an. Was der Krieg und die damit verbundenen Belagerungen, Hungersnöte und Seuchen für die Region bedeutete wird in dieser Ausstellung gezeigt.


St. Nicolai zeigt verborgene Schätze

November 2018: 

Die St. Nicolai Kirche in Lüneburg hat ein neues Highlight: In einer übergroßen Vitrine werden bis zu 500 Jahre alte sogenannte „Paramente“ gezeigt, die ihr Dasein bislang im Verborgenen fristeten. Die Präsentation dieser empfindlichen Textilien stellte eine große Herausforderung dar, dürfen diese doch nur bei konservatorisch exakt definierten Temperatur- und Lichtverhältnissen gezeigt werden. Durch den Entwurf und Bau einer Vitrine, die diesen Anforderungen entspricht, ist es nun möglich, sich diese zu den Kirchenöffnungszeiten anzusehen.


Ahlden erinnert mit Ausstellung an Sophie-Dorothea

September 2018: 

Mit einem Ausstellungsraum erinnert die Gemeinde Ahlden im Gemeindehaus an das Leben der Celler Prinzessin Sophie-Dorothea. Diese hätte eigentlich Gemahlin des zukünftigen Königs von England werden können, jedoch wurde ihr die Affäre mit Kurgraf Philipp Christoph von Königsmarck zum Verhängnis. Die damals 29-jährige wurde wegen Ehebruchs in das Ahldener Schloss verbannt, wo sie 32 Jahre später starb. Die Ausstellung zeigt das Leben der Prinzessin im Ahldener Schloss.


Ostpreußisches Landesmuseum feierlich wiedereröffnet

September 2018: 
Mit einem Festakt wurde am 25. August 2018 das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg wiedereröffnet. Durch den neu entstandenen Erweiterungsbau und die neu eingerichtete deutsch-baltische Abteilung verfügt das Museum nun über eine Ausstellungsfläche von 2.000 qm. Den Besucher erwartet eine von Grund auf modernisierte Dauerausstellung, mit der Neukonzeption ergab sich die Gelegenheit einer thematischen Neugliederung. Der chronologische Ausstellungsrundgang auf drei Etagen thematisiert Frühgeschichte und Naturraum Ostpreußens, die Geschichte des Deutschen Ordens und des Preußischen Königtums bis hin zu Flucht und Vertreibung, Ankunft und Integration in Lüneburg und die Erinnerungskultur in den Bezugsregionen heute. Einen weiteren Teil des Rundgangs bildet die Deutschbaltische Abteilung, ein Grafikkabinett und Themen wie Trakehner-Zucht und Jagdkultur in Ostpreußen. Mehrere Textebenen, separate Kindertexte, Lese­kabinette, Hands-On- und Medienstationen ermöglichen ein vielseitiges Ausstellungs­erlebnis.

Blick hinter die Kulissen

August 2018: 
Auf Hochtouren werden im Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg die letzten Arbeiten erledigt. Ein kurzer Blick in den Bereich Literatur der Ostpreußen und der Deutschbalten verrät, die Eröffnung steht kurz bevor.