„Trecker nach Hannover – Gorleben und die Bewegung zum Atomausstieg“ – Historisches Museum Hannover

Aus Protest gegen die Wiederaufarbeitungsanlage und das Atom-Endlager im Wendland formierte sich vor 40 Jahren der „Gorleben-Treck“. 500 Trecker rollten aus dem Wendland nach Hannover, am Ende bestand der Protestzug aus 100.000 Menschen. Aus diesem Anlass und mit Blick auf die aktuelle Protestbewegung zeigt das Historische Museum Hannover eine Sonderausstellung.

Das Museum wird zur Zeit umgebaut, die Ausstellung musste in die Baustelle eingepasst werden. Die Gerüste wurden beispielsweise zum Abhängen der Texttafeln genutzt. Die Farben der Anti-Atomkraft-Bewegung Schwarz-Gelb bestimmen das visuelle Erscheinungsbild. Eine inszenierte WG-Küche aus den Siebzigern oder die nachgebaute Dorfkneipe im Wendland, der „Atomkraft? Nein Danke“-Button, die Protestplakate, gelbe Fässer mit Atomwarnzeichen und Parolen wie „Gorleben soll leben“ lassen den Geist der Protestbewegung erspüren.

Sonderausstellung
Dauer: 27. März bis zum 28. Juli 2019
Fläche: 800 qm

Fotos: © Historisches Museum Hannover, Fotografin: Jekaterina Kredovica