Aktuelles

Am 26. Mai 2023 wurde das Deutsche Erdölmuseum Wietze neu eröffnet. Die erste Erdölbohrung fand tatsächlich in Wietze statt. Der kleine Ort in der Lüneburger Heide war das Zentrum der ersten Erdölförderung! Dieser Aspekt ist nur ein Teil der neu gestalteten Ausstellung, die mit zahlreichen Exponaten, Modellen, Mitmach- und Medienstationen anschaulich die große Bandbreite des Themas präsentiert. Dabei spielen auch Gegenstände des Alltags eine Rolle, die ohne Erdöl nicht entstanden wären. Am Beispiel moderner Wohnzimmermöbel wird der Anteil an Erdöl dokumentiert. Auch die Endlichkeit dieser Ressource wird thematisiert und die Frage zur künftigen Energiegewinnung gestellt.

Seit Mai ist das neu gestaltete Spargelmuseum in Nienburg an der Weser geöffnet. Die Ausstellung widmet sich der kulturellen Bedeutung und der Geschichte des Spargels, aber auch den heutigen und zukünftigen Herausforderungen, dem Anbau und natürlich dem kulinarischen Genuss des besonderen Gemüses. Ein neues Highlight bildet eine zentrale Vitrine, in der eine historische Geschirrsammlung wirkungsvoll in Szene gesetzt wird. Virtuell kommt der Spargel tatsächlich auf den Tisch: Ein gedeckter Medientisch tritt in Interaktion mit den Besucher*innen über Anbaumethoden, Klimawandel, uvm.. Für Kinder gibt es In- und Outdoor Highlights. Eine Kinderebene beeindruckt mit Mitmach-Stationen wie einem virtuellen Treckerspiel und einer Chill Area. Die Spielstationen im Außenbereich machen das Angebot komplett.

Eine neue Sonderausstellung im Museum Schloss Herrenhausen thematisiert die Definition des Naturbegriffs vom Barock bis heute. Gemälde, Fotos, Plakate und Gedichte spiegeln die Bandbreite der Naturwahrnehmung wider. Der Einfluss des Menschen in gestalterischer und zerstörerischer Form stellt einen weiteren Aspekt dar. Letztlich soll die Ausstellung die Besucher*innen anregen, über den Umgang mit Natur und Umwelt nachzudenken.

Foto: Christian Kern

Für das Schumann-Haus Leipzig haben wir ein kostenfreies App-Projekt (zusammen mit Partnern für Videodesign und Programmierung) realisiert. Die heute sehr aktuelle Frage zur Gleichberechtigung in der Kunst steht hier im Fokus. Über die Augmented Reality App werden verschiedene Interviewpartner*innen ausgewählt und aktiviert. Sie erscheinen in dem Raum, in dem sich die*der Nutzer*in befindet. Die App wendet sich an Museumsbesucher*innen und Musikinteressierte – für den Schulunterricht gibt es eine angepasste Version. Dieses digitale Angebot erweitert die Möglichkeiten, Inhalte im musealen Bereich medial lebendig und fokussiert zu vermitteln.

Nach längerer Umbauphase ist das Museum Bückeburg nun neu eröffnet. Die Stadtgeschichte in all ihren Aspekten wie Stadtentwicklung, Handwerkskunst Blaudruck, regionale Trachten, gesellschaftliches Leben und Wirken von damals bis heute wurden in Szene gesetzt. Ein digitales Stadtmodell fokussiert durch Berührung eines Gebäudes die dazugehörigen Exponate und Texte im Raum mit Spotlights. Der Einsatz digitaler Medien ergänzt die Präsentation der Exponate und lässt den Besucher z.B. das aufwendige Ankleiden einer Tracht erleben.

Faszination Puppenspiel – Die jährliche Weihnachtsausstellung im Bomann Museum Celle zeigt die große Vielfalt von Puppenspielfiguren und dazugehörige Kulissen. Farbkonzept und Inszenierung geben den Figurengruppen einen atmosphärischen Rahmen. Die Besucher werden Figuren aus ihrer eigenen Kindheit entdecken. Für Kinder gibt es das Angebot eine eigene Figur zu basteln.

„Klasse und Masse“ heißt die neue Sonderausstellung, die vom 07.10.2022 bis 02.07.2023 in der Antikensammlung im Alten Museum Berliner zu sehen ist. Figuren aus gebranntem Ton wurden seit der Antike massenhaft hergestellt – ohne ihnen große Beachtung zu schenken. Doch wie wichtig die Funktion und die Bedeutung der lange unterschätzten Tonfiguren schon im antiken Alltag war, zeigt die Sonderausstellung in der Antikensammlung im Alten Museum.

Vom 18.09.2022 bis 26.2.2023 zeigen die Reiß-Engelhorn-Museen in Mannheim in einer umfassenden kulturhistorischen Sonderausstellung die Geschichte der Normannen. Aus ganz Europa wurden hochkarätige Leihgaben für die Ausstellung zusammengetragen. Mit vielen aktuellen Bezügen in die Jetztzeit erfahren die Besucher*innen, wie die Kämpfer aus dem Norden ganz Europa geprägt haben.

Gemeinsam mit dem Historischen Museum Hannover und der Stadt Hannover wurde unter dem Titel „Hauptstadtgeschichten – 75 Jahre Landeshauptstadt Hannover“ eine Open-Air-Ausstellung konzipiert. Am Tag der Niedersachsen wurde auf der Grünfläche neben dem Neuen Rathaus die Geschichte der Stadt schlaglichtartig präsentiert. Signalwirkung hatten hierbei die 4 m hohen Fahnen, die in dieText-Bild-Elemente integriert waren. Für das junge Publikum wurde ein 12 x 12 m großer Stadtplan von Hannover aufgebaut, der mit Bobbycar und Laufrad erkundet werden konnte.

Diese Webseite verwendet Cookies.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Diese Webseite verwendet Cookies.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ihre Cookie-Einstellungen wurden gespeichert.