Aktuelles

Seit Anfang November 2019 wird im Bomann-Museum Celle eine Zeitreise in die 60er Jahre als Sonderausstellung präsentiert. Alle Lebensbereiche des Alltags in Celle werden hier mit zahlreichen Exponaten in Szene gesetzt: Jugend, Musik, Mode, Küche und Wohnen. Raum- und Farbkonzept sowie die grafische Präsentation wurden von hgb gestaltet.

Im Museum Nienburg können Besucher bis Ende März 2020 viel Wissenswertes über die Eiszeit in der Region erfahren. Neben den Kälteperioden gab es auch natürliche Warmzeiten. In jüngerer Zeit beeinflusst zunehmend der Mensch das Klima. Deshalb steht die Erderwärmung als weiterer Schwerpunkt im Fokus der Ausstellung. Die Grafik wird, klimafreundlich, auf Karton präsentiert.

Fotografien von Amateuren und Profis im Historischen Museum Hannover.

Das Bildarchiv des Museums präsentiert eine ganze Bandbreite von Impressionen zur Stadtentwicklung. Kultur, Politik, Technik und Architektur sind Aspekte, die die Fotografen ins Bild setzen. Die wandelnde Geschichte Hannovers ist noch bis April 2020 zu sehen.

Christian Kern

Mit der Neugestaltung des Clara und Robert Schumann-Museums wurde etwas Neues gewagt: Die Darstellung einer Künstlerehe in einer gemeinsamen Ausstellung. Als Standort für das Museum wurde die erste gemeinsame Wohnung des Paares gewählt. Die Ausstellung dokumentiert die unterschiedlichen Arbeits- und Lebensbedingungen der beiden im Kontext der Ehe. Das Ausstellungskonzept basiert auf einer innovativen, multimedialen Inszenierung: In einer eindrucksvollen illusionistischen Inszenierung (Pepper’s Ghost) sieht man Clara Klavier spielen, auf sog. Hörstühlen werden Portraits von Weggefährten des Ehepaares mittels Infrarot Lautsprecher wiedergegeben, „Visualisierte Features“ verdeutlichen mittels überblendeter Beamerprojektionen die Zerrissenheit des Ehepaares. Ein weiterer Höhepunkt ist die Klanginstallation von Erwin Stache – durch Handauflegen auf einen Abguss von „Claras Hand“ können Besucher ganze Werke der Pianistin zum Klingen bringen und somit selbst erspüren.

Seit März 2016 erforscht das Bomann-Museum mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste die Herkunft seiner Sammlungszugänge aus der NS-Zeit.

Eine Sonderausstellung zum aktuellen Stand ist vom 5.7.2019 bis zum 29.3.2020 im Bomann-Museum zu sehen. Die begleitenden Drucksachen sowie das grafische Konzept zur Präsentation wurden von hgb erstellt.

Im Alten Museum Berlin wurde jetzt die Sonderausstellung «Starke Typen. Griechische Porträts der Antike» eröffnet. Präsentiert werden Portraits und Köpfe bedeutender Dichter, Strategen, Könige und Philosophen der Antike. Die Ausstellung rückt die Entwicklung des griechischen Porträts in den Mittelpunkt, welches schon damals im Spannungsfeld zwischen Ideal und Individualisierung, Identität und Inszenierung stand – wie bei unseren heutigen »Selfies« – oder doch anders? Die Ausstellung ist vom 19. Juni 2019 bis 2. Februar 2020 zu sehen.

Pünktlich zum Bauhaus Jubiläum wurde das Otto-Haesler-Museum in Celle im neuen Erscheinungsbild wieder eröffnet. Otto Haesler wird neben Walter Gropius und Hannes Meyer zu den Pionieren und Wegbereitern des Neuen Bauens gezählt und hat maßgeblich die Architektur im Celle der 1920er-Jahre geprägt. Die neu gestaltete Dauerausstellung gibt Einblick in das Leben in einer Bauhaus-Siedlung in den 1930er Jahren. Als Museumsstandort wurde das alte Wasch- und Badehaus gewählt.

Vom 17. März 2019 bis zum 12. Januar 2020 zeigt das Historische Museum Hannover im Schloss Herrenhausen die Ausstellung »Herrenhausen und Europa – ein Gartennetzwerk«. Anhand hochwertiger Reproduktionen historischer Gartenpläne und Detailansichten sowie Originalpublikationen erhalten die Besucher Einblicke in die Gestaltung herrschaftlicher Gärten des 16. und 17. Jahrhunderts in Europa. Ein Exkurs beleuchtet das Thema der Buchherstellung im 17. Jahrhundert sowie die Restaurierung historischer Grafiken heute.

Trecker nach Hannover – Gorleben und die Bewegung zum Atomausstieg

Hannover Historisches Museum Hannover Gorleben Atelier

09.05.2019

Vom 25. bis 31. März 1979 rollte der »TreckQ aus dem Wendland in die Landeshauptstadt Hannover, um gegen eine Wiederaufarbeitungs­anlage und ein Atom-Endlager zu protestieren. Die Sonderausstellung »Trecker in Hannover« ist vom 27. März bis zum 28. Juli im Historischen Museum Hannover zu sehen. Dort berichten Fotos, Dokumente, Zeitzeugenberichte und »Erinnerungsstücke« über die damaligen Ereignisse und deren Auswirkungen bis in die Gegenwart hinein. Die Ausstellung möchte dem Besucher den Geist der damaligen Zeit erleben lassen: Hierzu wurde eine WG-Küche aus den Siebzigern und die Dorfkneipe im Wendland nachgebaut, Relikte wie »Atomkraft? Nein Danke«-Buttons, Protestplakate, gelbe Fässer mit Atomwarnzeichen und Parolen wie »Gorleben soll leben« bringen die Kraft dieser Bewegung näher.

Diese Webseite verwendet Cookies.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Diese Webseite verwendet Cookies.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ihre Cookie-Einstellungen wurden gespeichert.